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Experten-Lexikon

Lackschichtdickenmessung

Ein zerstörungsfreies Messverfahren, das Nachlackierungen und kaschierte Vorschäden anhand der Lackdicke aufdeckt.

Ein frischer Glanz sagt wenig über die Vergangenheit eines Fahrzeugs. Die Lackschichtdickenmessung macht sichtbar, was das Auge nicht erkennt.

Wie das Verfahren funktioniert

Mit einem Schichtdickenmessgerät wird zerstörungsfrei die Stärke des Lackaufbaus an verschiedenen Karosseriestellen ermittelt. Originallack liegt typischerweise in einem gleichmäßigen Bereich. Deutlich höhere oder schwankende Werte weisen auf eine Nachlackierung hin.

Wofür wir sie nutzen

Die Messung ist ein zentrales Werkzeug, um Vorschäden und kaschierte Unfallreparaturen aufzudecken. Das ist in zwei Situationen besonders wertvoll:

  • bei der Fahrzeugbewertung und vor einem Gebrauchtwagenkauf, um die Unfallfreiheit zu prüfen,
  • nach einem Unfall, um den aktuellen Schaden sauber vom Altzustand abzugrenzen.

So entsteht eine objektive Grundlage – auch für die Beurteilung einer möglichen merkantilen Wertminderung.

Häufige Fragen

Was verrät die Lackschichtdicke?

Deutlich erhöhte oder ungleichmäßige Werte deuten auf eine Nachlackierung und damit auf einen früheren Schaden hin. Originallack bewegt sich meist in einem typischen, gleichmäßigen Bereich.

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