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Experten-Lexikon

Vorschaden – einfach erklärt

Ein bereits vor dem aktuellen Ereignis vorhandener Schaden am Fahrzeug, der bei der Bewertung sauber abgegrenzt werden muss.

Kaum ein Gebrauchtwagen ist völlig makellos. Entscheidend ist, Alt und Neu sauber zu trennen – sonst gerät die Regulierung ins Stocken.

Warum Vorschäden so wichtig sind

Ein Vorschaden ist ein Schaden, der bereits vor dem aktuellen Unfall bestand. Für die korrekte Schadensregulierung muss er klar vom neuen Schaden abgegrenzt werden. Andernfalls kann die Versicherung Einwände erheben oder Beträge kürzen.

Die Aufgabe des Sachverständigen

Ein erfahrener Gutachter erkennt Vorschäden anhand von Spuren wie unterschiedlicher Lackschichtdicke, Spachtelstellen oder nicht originaler Teile. Im Gutachten wird dokumentiert, welcher Anteil dem aktuellen Ereignis zuzurechnen ist.

Das schützt beide Seiten: Sie erhalten den Ersatz für den neuen Schaden, ohne dass alte Mängel die Regulierung blockieren. Auch bei der Fahrzeugbewertung und der Wertminderung fließen Vorschäden transparent in das Ergebnis ein.

Häufige Fragen

Bekomme ich trotz Vorschaden Schadensersatz?

Ja, für den neu entstandenen Schaden. Entscheidend ist die saubere Abgrenzung zwischen Alt- und Neuschaden – genau das leistet ein fachgerechtes Gutachten.

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