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Experten-Lexikon

Unfallrekonstruktion

Die technische Wiederherstellung des Unfallhergangs anhand von Spuren, Schäden und Daten – wichtig bei strittiger Schuldfrage.

Wenn zwei Schilderungen aufeinandertreffen, zählen am Ende die Spuren. Die Unfallrekonstruktion macht den Hergang technisch nachvollziehbar.

Was Unfallrekonstruktion bedeutet

Bei der Unfallrekonstruktion wird der Ablauf eines Unfalls technisch wiederhergestellt. Grundlage sind das Schadenbild an den beteiligten Fahrzeugen, Spuren am Unfallort, Endstellungen sowie – sofern vorhanden – Foto-, Video- oder Fahrzeugdaten.

Wann sie hilft

Besonders bei unklarer oder bestrittener Schuldfrage liefert die Rekonstruktion eine sachliche Grundlage. Sie kann zeigen, ob eine Schadensschilderung technisch plausibel ist – etwa bei der Abgrenzung von Alt- und Neuschäden oder beim Verdacht auf einen manipulierten Unfall.

Voraussetzung ist eine sorgfältige Beweissicherung direkt nach dem Ereignis. Aus Sicht eines Kfz-Sachverständigen empfiehlt es sich, möglichst früh alle Spuren zu dokumentieren. Für die rechtliche Bewertung der Schuldfrage ist ergänzend ein Fachanwalt für Verkehrsrecht zuständig.

Häufige Fragen

Wann ist eine Unfallrekonstruktion sinnvoll?

Vor allem bei unklarer oder bestrittener Schuldfrage. Aus Schäden, Spuren und – soweit vorhanden – Daten lässt sich der Hergang technisch nachvollziehen und plausibilisieren.

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