Experten-Lexikon
Zustandsnoten (Oldtimer) – einfach erklärt
Ein Bewertungssystem von Note 1 bis 5, das den Erhaltungszustand klassischer Fahrzeuge einheitlich und marktgerecht einordnet.
Bei Klassikern entscheidet der Zustand fast alles über den Wert. Die Zustandsnoten schaffen dafür eine einheitliche, anerkannte Sprache.
Das Notensystem von 1 bis 5
Der Erhaltungszustand eines Oldtimers wird auf einer Skala von 1 bis 5 eingeordnet:
- Note 1 – makellos: Concours-Zustand, besser als im Neuzustand kaum denkbar.
- Note 2 – gut: mängelfreier Originalzustand oder fachgerechte Restaurierung.
- Note 3 – gebraucht: voll fahrbereit, gepflegt, mit leichten Gebrauchsspuren.
- Note 4 – mangelhaft: sichtbare Mängel, Teilrestaurierung nötig.
- Note 5 – restaurierungsbedürftig: nur eingeschränkt oder nicht fahrbereit.
Warum die Note so wichtig ist
Die Zustandsnote ist die Grundlage für die marktgerechte Wertermittlung und fließt direkt in den Wiederbeschaffungswert ein – maßgeblich für die richtige Versicherungssumme. Im Oldtimer-Gutachten ermitteln wir die Note anhand von Originalität, Technik und Substanz und nutzen dafür auch etablierte Bewertungssysteme wie Classic Data. Sie ist zugleich ein Baustein bei der Einstufung für das H-Kennzeichen.
Häufige Fragen
Was bedeutet Zustandsnote 2?
Note 2 steht für einen guten, mängelfreien Originalzustand oder eine fachgerechte Restaurierung. Note 1 ist makellos (Concours-Zustand), Note 5 bezeichnet ein restaurierungsbedürftiges Fahrzeug.